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Was passiert bei einer schamanischen Sitzung wirklich?

  • Autorenbild: Fährtenwanderer
    Fährtenwanderer
  • 5. Apr.
  • 4 Min. Lesezeit

Du hast vielleicht schon davon gehört. Oder bist irgendwo darüber gestolpert. Und dann kommt schnell die Frage: Was passiert da eigentlich genau?

Viele stellen sich etwas Kompliziertes vor. Oder etwas, das man erst verstehen muss, bevor man es erlebt. Eine schamanische Sitzung ist kein Geheimritual. Es ist ein bewusster Raum, in dem du dir selbst wieder näherkommst.


Manche Dinge werden nicht im Kopf klarer, sondern in dem Moment, in dem es draußen wieder stiller wird.
Manche Dinge werden nicht im Kopf klarer, sondern in dem Moment, in dem es draußen wieder stiller wird.

Was du heute mitnimmst

  • wie eine schamanische Sitzung wirklich abläuft

  • was dich erwartet – und was nicht

  • warum du nichts „können“ musst, um teilzunehmen

  • wie sich so eine Sitzung anfühlen kann

  • woran du eine gute Begleitung erkennst

  • warum weniger oft mehr ist



Der Einstieg: Kein großes Vorspiel

Eine Sitzung beginnt unspektakulär.

Kein Bühnenaufbau. Keine Inszenierung. Du kommst an, wir sprechen kurz, klären dein Anliegen – oder auch einfach, was dich gerade beschäftigt. Das darf konkret sein. Oder diffus. Beides ist völlig okay. Du musst nichts „richtig formulieren“.

Oft reicht ein Satz wie: „Irgendwas fühlt sich gerade nicht stimmig an.“

Von dort aus entsteht der Rest.


Pro-Tipp:  Versuch nicht, dein Thema perfekt zu erklären. Ehrlich reicht völlig.

Der Einstieg wird einfacher, wenn du aufhörst, ihn richtig machen zu wollen.



Was dann passiert: Raum statt Anleitung

Der größte Unterschied zu vielen anderen Formaten. Du bekommst keine Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Ich halte den Raum.

Ich gebe Impulse.

Aber du gehst deinen Weg selbst.


Das kann bedeuten:

  • still sitzen

  • dich bewegen

  • etwas aussprechen

  • einfach wahrnehmen


Du musst nicht funktionieren. Oft reicht es, den nächsten Schritt in deinem eigenen Tempo zu gehen.
Du musst nicht funktionieren. Oft reicht es, den nächsten Schritt in deinem eigenen Tempo zu gehen.

Es gibt kein Schema, das auf alle passt. Und genau deshalb funktioniert es.

Schamanische Arbeit ist kein Konzept, das du abarbeitest. Es ist ein Prozess, der sich entwickelt.


Pro-Tipp: Wenn du dich fragst „Mache ich das richtig?“, bist du meistens gerade zu sehr im Kopf.

Der Wald kennt keine Anleitung. Und du brauchst auch keine.



Wie sich eine Sitzung anfühlen kann

Das ist der Teil, den viele am meisten interessiert. Und gleichzeitig der, den man schwer erklären kann.


Oft passiert etwas sehr Einfaches:

  • dein Kopf wird ruhiger

  • dein Körper präsenter

  • deine Gedanken klarer


Manchmal kommen auch Dinge hoch:

  • alte Themen

  • Emotionen

  • Gedanken, die du lange weggeschoben hast


Das ist kein Fehler. Das ist Teil der Arbeit.


Wichtig ist:

Du wirst nicht „überrollt“.

Du bleibst handlungsfähig.


Ich begleite den Prozess so, dass du in deinem Tempo gehst.


Pro-Tipp: Erwarte kein besonderes Erlebnis. Achte auf die kleinen Veränderungen.

Das Entscheidende passiert oft leise.



Was dabei nicht passiert


Das ist mir wichtig, klar zu sagen:

  • ich „lese“ dich nicht

  • ich sage dir nicht, wer du bist

  • ich gebe dir keine fertigen Antworten

  • ich verspreche dir keine schnelle Lösung


Kein besonderes Setting, kein großer Aufbau – oft reicht ein einfacher Platz draußen, damit etwas klarer wird.
Kein besonderes Setting, kein großer Aufbau – oft reicht ein einfacher Platz draußen, damit etwas klarer wird.

Schamanische Arbeit ist keine Abkürzung. Aber sie ist ein klarer Weg. Du bleibst der wichtigste Teil in diesem Prozess. Nicht ich.


Pro-Tipp: Wenn dir jemand fertige Wahrheiten über dich liefert, sei vorsichtig.

Was wirklich zu dir gehört, musst du selbst spüren.



Die Rolle der Natur

Die meisten Sitzungen finden draußen statt. Und das ist kein Zufall. Die Natur macht es leichter, ehrlich zu werden. Sie lenkt nicht ab. Sie trägt.

Du bist nicht in einem Raum, der dich bewertet. Du bist in einem Raum, der einfach da ist.


Das verändert viel:

  • dein Nervensystem entspannt sich

  • dein Blick wird weiter

  • dein Denken wird ruhiger


Und genau dort beginnt die eigentliche Tiefe.


Pro-Tipp: Draußen musst du nichts darstellen. Das merkt dein Körper schneller als dein Kopf.

Die Natur erwartet nichts von dir. Und genau deshalb kannst du dich zeigen.



Wie lange dauert so etwas?

Eine Sitzung dauert in der Regel ein paar Stunden. Nicht, weil es kompliziert ist – sondern weil es Zeit braucht, bis du wirklich ankommst. Die ersten Minuten sind oft noch Alltag. Gedanken. To-do-Listen. Ablenkung.

Erst danach wird es ruhiger. Und genau da beginnt die eigentliche Arbeit.

Deshalb geht es nicht um Tempo. Sondern um Tiefe.


Pro-Tipp: Plane danach nichts Wichtiges mehr ein. Gib dir Raum zum Nachwirken.

Manches zeigt sich erst, wenn du wieder gehst.



Was du mit nach Hause nimmst

Viele erwarten ein großes Ergebnis. Etwas Greifbares.


Was tatsächlich passiert, ist oft subtiler:

  • mehr Klarheit

  • ein ruhigeres Gefühl

  • ein anderer Blick auf ein Thema

  • eine Entscheidung, die sich plötzlich logisch anfühlt


Nicht alles wird sofort klar. Oft zeigt sich der nächste Schritt erst unterwegs.
Nicht alles wird sofort klar. Oft zeigt sich der nächste Schritt erst unterwegs.

Nicht spektakulär. Aber ehrlich.

Und genau das macht den Unterschied.


Pro-Tipp: Schreib dir nach der Sitzung ein paar Gedanken auf. Die einfachen Sätze sind oft die wichtigsten.

Was klar ist, braucht keine großen Worte.


Wenn du das selbst erleben willst

Lesen ist das eine. Erleben ist etwas anderes.

Wenn du neugierig bist, wie sich das für dich anfühlt:



Ohne Druck. Ohne Erwartungen. Einfach ausprobieren.



Zusammenfassung

Eine schamanische Sitzung ist kein Ritual, das du verstehen musst.

Es ist ein Raum, den du betrittst.

  • ohne Show

  • ohne Zwang

  • ohne fertige Antworten


Dafür mit:

  • Aufmerksamkeit

  • Ehrlichkeit

  • und der Möglichkeit, dir selbst wieder näherzukommen

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